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Hausgemeinden

Arbeitszweige · 27. Mai 2007 · Thomas Schwengfelder

Immer noch suchen wir einen schönen zeitgemäßen Begriff, der ausdrückt, was wir mit unserer Gemeindestruktur erreichen wollen. Von den ersten Christen wird berichtet, dass sie sich sowohl im zentralen Versammlungsraum (Tempel/Synagoge) als auch in den Wohnungen (Häusern) trafen. So vollzieht sich auch das Leben unserer Gemeinde im Gottesdienst am Sonntag und den Treffen in den kleinen Gruppen. Der Einzelne kann einen Platz in einem überschaubaren Rahmen, vergleichbar einer Großfamilie, finden.

Das Ziel unserer Kleingruppen besteht darin, Menschen durch tragfähige Beziehungen zu verbinden, dass sie sich lieben, aneinander Anteil nehmen und helfen, um Jesus ähnlicher zu werden. Gesunde Kleingruppen sind die Basis für Außenwirkung und Anziehungskraft der Gemeinde.

1. Petrus 4,7 -10: Bald wird das Ende dieser Welt kommen. Deshalb seid wachsam und nüchtern, werdet nicht müde zu beten. Vor allem aber laßt nicht nach, einander zu lieben. Denn «die Liebe deckt viele Sünden zu». Seid gastfrei, und klagt nicht über die vermehrte Arbeit. Jeder soll dem anderen mit der Begabung dienen, die ihm Gott gegeben hat. Wenn ihr die vielen Gaben Gottes in dieser Weise gebraucht, verwaltet ihr sie richtig.

Nachfolgend ein paar Stichwörter zum Thema Hauskirchen/Hauszellen/Kleingruppen:

ZELLE: Ausdruck von Leben, Teil eines Organismus, Wachstum gipfelt in Zellteilung (Vermehrung).

LIEBE: …An eurer Liebe füreinander wird die Welt erkennen, dass ihr meine Jünger seid. (Johannes 13,35)

ECHTHEIT: In einer kleinen Gruppe kann und muss man sich nicht hinter einer (frommen) Maske verstecken.

BETEN: …lernt man am besten in einer kleinen Gruppe.

ESSEN und FEIERN: …ist in Gemeinschaft am schönsten und vertieft die Beziehungen.

DIENEN: …jeder hat in der Familie so seine Aufgaben.

GÄSTE: …sind immer herzlich willkommen.

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