Gemeindegeschichte
Wer wir sind · 26. Mai 2007 · Henry Marten
1990. Im Sommer kamen Henry und Sabine Marten und Markus Klätte, unterstützt vom Christlichen Missionswerk “Josua” Berlin, nach Halle. Sie hatten es auf dem Herzen, hier eine neue Gemeinde aufzubauen. Das Drei-Mann-Team begann regelmäßig zu beten und Kontakte zu knüpfen.
1991. Nach den ersten Gottesdiensten, die noch in der Wohnstube stattfanden, wurde am 30. April 1991 der Trägerverein “Evangeliumsgemeinde Halle – Christliche Freikirche e. V.” gegründet.
1992. wurde die Wohnstube zu klein. Wir bezogen deshalb für die sonntäglichen Gottesdienste einen kleinen Saal im Gesundheitszentrum Halle-Neustadt. Die Gemeinde bestand in dieser Zeit vorwiegend aus Studenten.
1994. wurden wir Mitglied der Evangelischen Allianz Halle, einem Zusammenschluß vor allem freikirchlicher christlicher Gemeinden der Stadt. Höhepunkte dieser Zusammenarbeit waren unter anderem die gemeinsame stadtweite Ausrichtung der Großevangelisation “Pro Christ” 95 und 97.
1997 wurde die Gemeinde konsequent in Hauszellen (heute: Hauskirchen) aufgeteilt. Dies sind kleinere Gruppen von 6 bis 12 Erwachsenen, in denen wir uns wöchentlich mindestens einmal treffen, um gemeinsam unseren Glauben praktisch auszuleben. Sie bilden seither die eigentliche Basis der Gemeinde.Inzwischen hatte sich die Mitgliederstruktur stark verändert. Nunmehr prägten Familien das Bild der Gemeinde.
1998. Im Mai wurde unser Traum von eigenen, ständig verfügbaren Räumlichkeiten Wirklichkeit: Wir zogen um in ein fabrikähnliches Gebäude in der Hermannstraße im Zentrum von Halle. In der obersten Etage befand sich ein Saal, der ca. 100 Gottesdienstbesuchern Platz bot. Außerdem startete der “Container” – eine christliche Sozialarbeit – in der Hermannstraße 12. Schließlich fanden seit diesem Zeitpunkt auch regelmäßig evangelistische Gottesdienste, genannt “Open House” statt.
1999. Der Höhepunkt des Jahres war zweifelsohne der gemeinsame Himmelfahrtsgottesdienst aller christlichen Gemeinden auf dem Markt in Halle. Unter der Thema “Jesus Christus – Herr unserer Stadt” versammelten sich mehrere hundert Menschen vor dem Magistratsgebäude. Das Echo in Funk und Presse war überaus positiv.
2000 – 2001. Die Evangeliumsgemeinde übernimmt die Verantwortung und die Hauptnutzung für das Pfarrgrundstück St. Georgen in Halle-Glaucha. Weihnachten 2000 fand unser erster Gottesdienst in der Georgenkirche statt. Im April 2001 zogen wir von der Hermannstraße ganz nach St. Georgen um. Einer der Höhepunkte bislang: In der Woche vor Ostern wurde die Bibel komplett gelesen. An der Aktion beteiligten sich Christen aus fast allen Gemeinden der Stadt und einige aus der Umgebung.
2004 – 2005. Die (innere) Sanierung des Gemeindehauses ist weiter fortgeschritten. (Fast) Alle größeren Räume wurden saniert und haben nun eine neue (funktionierende) Heizung. Der Schornstein wurde im Herbst 2004 saniert.
Der Gemeindesaal im 1. OG des Gemeindehauses, in den wir uns im Winter zurückziehen, reicht seit Herbst 2004 nicht mehr aus. Deshalb finden ab Januar 2005 zwei Gottesdienste statt.
2006. Ein ereignisreiches Jahr. Im Mai 2005 ist St. Georgen der Austragungsort des Jugendkirchentages im Rahmen des Ökomenischen Regionalkirchentages in Halle. Drei Tage (beinahe) nonstop Gottesdienste, Vorträge, Konzerte, Aktionen etc. Drei Wochen später ist “Jesus Revolution” zu Gast. Im Herbst starten eine Jüngerschafts- und eine Leiterschaftsschule. Auch baulich geht es voran. Die Sanierung der Kapelle und des neuen Küchenbereichs im Erdgeschoss wird abgeschlossen. Die Kapelle war dann auch gleich Austragungsort für unser Public Viewing im Rahmen der Fußball-WM.
2008. Dank der Hilfe Gottes konnten gleich zwei (bauliche) Großprojekte in Angriff genommen werden: Die Dachsanierung des Gemeindehauses begann Ende 2008. Hier gilt unser besonderer Dank der Stadtsparkasse, die einen großen Teil der Kosten in einer Spende zur Verfügung gestellt hat. Durch Fördermittel aus dem IBA-Stadtumbau und weitere Spenden hoffen wir die Erneuerung der Dacheindeckung im ersten Quartal 2009 abschließen zu können. Ende 2008 konnte darüberhinaus der Kaufvertrag für das ehemalige Lichtstudio in der Dreyhaupt/Schülershof abgeschlossen werden. Hier soll in den nächsten Jahren gemeinsam mit anderen regionalen und überregionalen Partnern ein Zentrum christlich-sozialer Arbeit entstehen. Auch hier haben zahlreiche große und kleine Spenden sowie zinslose Darlehen die Finanzierung des Kaufpreises möglich gemacht. Im November 2008 haben wir die Kirche mit provisorischen Mitteln so umgestaltet, dass sie auch im Winter für Gottesdienste zur Verfügung steht. Der so geschaffene beheizbare Bereich umfasst circa 180 Sitzplätze. Darüber hinaus steht auch die St.-Georgen-Kirche wieder mehrfach im Mittelpunkt größerer Veranstaltungen, so das b.inspired-Gemeindefestival im Juli, Ballettaufführungen des Opernhauses im Juni und im Herbst und im Rahmen der stadtweiten Nacht der Kirchen. Die Zahl der Hauskreise nimmt ebenso zu wie die der Dienstgruppen in anderen Arbeitsbereichen der Evangeliumsgemeinde (Gebet, Jugendarbeit, Lobpreis).
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